Presseberichte und Beiträge zum Thema Mobilfunk

 

Übersicht:

1) Jedes Haus ist ein Faraday-Käfig! (Wolfgang Kessel, Baubiologischer Messtechniker IBN)
2) Gepulste Strahlung an Mobiltelefonen (Wolfgang Maes - Journalist und Baubiologe)
3) Digitale gepulste schnurlose Telefone stören den Hausfrieden (Berliner Morgenpost)

 

 

Jedes Haus ist ein Faraday-Käfig

Schutzsysteme gegen Hochfrequenzstrahlung lassen die lebensfördernde natürliche Strahlung ungehindert in die eigenen vier Wände

(von Wolfgang Kessel)

Jedes Haus ist ein Faraday-Käfig, aber nur für das elektrische Feld! Das magnetische Feld durchdringt alle im Haus üblicherweise eingesetzten Baumaterialien. Dazu gehört auch Beton und Stahl.

Jetzt kommt noch ein dritter Begriff, die „elektromagnetischen Wellen“ und das Chaos ist perfekt. Diese auseinanderzuhalten ist für den Laien auf den ersten Blick schwierig, aber nicht unmöglich. Wenn aber Fachleute bei der Verwendung von Schutzsystemen gegen elektromagnetische Wellen von Faradayschem Käfig sprechen, haben sie ihr Handwerk nicht richtig gelernt.

Noch einmal:
Der englische Wissenschaftler Michael Faraday wies den feldfreien elektrischen Raum durch metallische Abschirmung eines begrenzten Raumes gegen äußere elektrische Strömung nach. Dieser als Faraday-Käfig bezeichnete feldfreie Raum bezieht sich ausschließlich auf das natürliche und technisch erzeugte niederfrequente elektrische Feld.

Im Niederfrequenzbereich bis ca. 30 kHz (30.000 Schwingungen pro Sekunde) ist das elektrische und magnetische Feld voneinerander getrennt, ist aber immer gleichzeitig vorhanden. Schirme ich einen Raum gegen niederfrequente elektrische Felder ab, so ist das niederfrequente magnetische Feld ungestört vorhanden. Ein Wohnhaus gegen niederfrequente magnetische Felder abzuschirmen ist viel zu teuer und kann wegen der natürlicherweise vorhandenen Öffnungen wie Türen und Fenster nicht effektiv umgesetzt werden.

Die Abschirmung des natürlichen elektrischen Feldes erfolgt quasi beim Betreten eines normalen Hauses. Selbst in nicht abgeschirmten Häusern, die direkt unter Hochspannungsleitungen gebaut sind, sind elektrische Felder von Außen nicht messbar. Natürlich wird die hauseigene Elektroinstallation Felder verursachen, schaltet man jedoch die Hauptsicherung aus, ist ein elektrisches Feld nicht mehr messbar. Sinnvoll ist dagegen eine Abschirmung gegen hochfrequente elektromagnetische Wellen. Die immer zahlreicher werdenden Sendeanlagen, jetzt auch mitten in Wohngebiete gebaut, oft nur wenige dutzend Meter von Häuser, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder Altenheimen entfernt, beginnen in ihrem Frequenzspektrum bei den Langwellensender ab ca. 100 kHz. Kurzwellen-, Mittelwellen- und UKW-Sender übertragen Musik und Wortbeiträge. Zu den Technics (technisch erzeugte elektromagnetische Wellen) gehören auch die Behörden-, Organisations- und Sicherheitsdienste, die digitalen Radio- und Fernsehsender und vier Mobilfunkbetreiber mit ihren D-, E- und UMTS-Netzen. In Ballungsgebieten - wie z.B. Berlin - sind mehrere hundert Sendefrequenzen gleichzeitig on air. Dieser riesige Wellensalat wird ergänzt von drahtlosen Funkdiensten wie Bluetooth, W-LAN, Hyper-LAN und nicht zu vergessen den schnurlosen Haustelefonen und Alarmanlagen. Komplettiert werden die technisch erzeugten elektromagnetische Wellen durch verschiedene Radarsysteme, die mindestens mit ein Dutzend verschiedener Frequenzen im Berliner Äther vertreten sind. Insgesamt ein technischer Wellensalat, der zum Teil zentimetertief in den menschlichen Körper eindringt.

Da macht Abschirmung schon Sinn, wird doch das Haus der Zukunft ohne diese gesundheitsvorsorgende Maßnahme nicht auskommen. Dabei ist das technisch aufgestylte Zukunftshaus mit Abschirmung kein Widerspruch. Eine intelligente Verknüpfung sinnvoller und notwendiger Komponenten zum Wohle des Nutzers. Schon jetzt machen hunderte Häuslebauer jedes Jahr von dieser Präventivmaßnahme Gebrauch.

Aber auch nachträglich lassen sich die eigenen vier Wände in ein strahlenarmes- oder freies Wohn- und Schlafumfeld verändern. Von Baubiologen oder Messtechnikern wird die Strahlung im Haus gemessen und – falls erforderlich – ein professionelles Abschirmkonzept erstellt. So kann die Strahlung um Faktor 100 und mehr reduziert werden.

Was ist nun mit dem Faraday’schen Käfig?

Bei Hochfrequenz und bei den niederfrequenten magnetischen Feldern kann dieser Begriff nicht verwandt werden, d.h., gibt es ihn nicht. Bleibt nur das niederfrequente natürliche elektrische Feld, die sog. Spherics, die werden von der Gebäudehülle absorbiert.

Das natürliche magnetische Feld, welches auch zu den Spherics gehört, wird von einer Abschirmung gegen niederfrequente elektrische Felder und hochfrequente elektromagnetische Wellen in seiner Ausbreitung nicht beeinträchtigt. Und gerade diese magnetische Komponente der natürlichen Strahlung soll nach Aussage von Wissenschaftlern und Medizinern die lebensfördernde Komponente der natürlichen Strahlung im Niederfrequenzbereich sein. Messungen in einem komplett abgeschirmten Haus ergaben keinen Unterschied bei der Anzahl und Qualität der Spherics in Bezug auf die magnetische Komponete.

Technische Felder und Wellen bleiben draussen, d.h. kommen nicht an den Körper, die magnetischen Anteile der Spherics kommen ins Haus und durchdringen auch unseren Körper und können somit ihre lebensfördernden Reize anbringen .

Abschirmung gegen streng periodisch ausgerichtete Signale, an Plätzen die als Daueraufenthaltsplätze genutzt werden – mit besonderem Augenmerk für Schlaf- und Regenerationsbereiche - ist sinnvoll und wird in Zukunft fester Bestandteil von Renovierungs- und Neubaumaßnahmen sein. Abschirmung gegen die Felder der eigenen Elektroinstallation wird zunehmend durch komplett geschirmte Installationsleitungen in Wänden, Decken und Fußböden sowie durch geschirmte Leitungen, Lampen und Geräten ab der Steckdose umgesetzt. Der Markt hierfür wächst jährlich zweistellig.

Intelligente Systeme sind im Internet unter www.danell.de, www.biosol.de, www.das-elektrosmogfreie-haus.de, www.cuprotect.de, www.ohne-elektrosmog-wohnen.de oder unter den Stichworten: Abschirmung, elektrosmogfreies Haus, zu finden.

 

 

Gepulste Strahlung an Mobiltelefonen

Ein Beitrag von Wolfgang Maes - Journalist und Baubiologe aus Neuss

Wenn Sender senden und Funker funken entstehen elektromagnetische Wellen. Diese hochfrequenten Wellen von Radio und Fernsehen, Radar und Militär, Satelitten und Richtfunk, Amateur- und CB-Funk, Euro-signal und Cityruf, Post und Mobiltelefonen... werden drahtlos durch die Luft von Sendeantenne zu Empfangsantenne übertragen. Jede Antenne auf dem Dach, am Auto, am Telefon, am Kofferradio ... signalisiert, daß hier technische Strahlen im Spiel sind, deren Stärken weit über den natürlichen liegen.

Nicht nur technische Antennen sind gute Empfänger für den Wellensalat, der uns in der Zivilisation inzwischen überall mehr oder minder stark umgibt. Auch biologische Systeme sind gute Antennen und nehmen diese künstlichen Wellen auf: der Mensch, seine Organe, Muskeln und Nervenbahnen, das Tier, die Pflanze, der Baum, der Wald...

In vielen Länder wird auf Hochtouren geforscht, um herauszufinden, wie elektromagnetische Wellen auf den Menschen wirken. Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, daß mit thermischen Wirkungen zu rechnen ist, daß heißt, daß sich der Körper im Einfluß dieser Strahlen erwärmt, ähnlich wie es die Mikrowellen im gleichnamigen Herd tun. Das passiert jedoch nur, wenn sehr starke Feldintensitäten im Spiel sind. Verbrennungen von Menschen durch Radaranlagen sind bekannt, Todesfälle registriert. Die als offiziell geltenden Grenzwertempfehlungen nach DIN/VDE nehmen übrigens nur diese thermischen Einflüsse zur Bewertungsgrundlage, ein voreiliges und naives Unterfangen nach dem Motto: ohne körperliche Erwärmung keinerlei sonstige Risiken.

Aktuelle wissenschaftliche Forschungen zeigen zunehmend, daß unterhalb der thermischen auch mit nicht-termischen Effekten zu rechnen ist. Hierbei geht es also nicth um Wärme, sondern um z.B. Nervenreizung, Tumore, Krebs, Zellveränderung, Streßsymtome, grauen Star, Hormonstörungen, Ohrensausen, Herzinfarkt, Immunschädigung, psychische Leiden... besonders also Folge von Langzeiteinflüssen auch bei geringen Feldstärken. Hier scheinen, soweit man bis heute weiß, besonders die gepulsten Sender beteiligt zu sein. Gepulst heißt, daß eine hochfrequente Strahlung „getaktet“ wird, also in einem periodischen niederfrequenten Rhythmus „an- und ausgeschaltet wird. Vergleichen wir mit Licht: Aus einer angehmen Lichtquelle kann eine unangenehme werden, wenn man das Licht pulst, taktet, unterbricht, so wie es ein Stroboskop in der Disco tut.

Gepulste Strahlung gibt es bei den digitalen Mobiltelefonen (D- und E-Netze), auch bei den digitalen schnurlosen Telefonen (DECT-Standard), die aktuell auf den Markt drängen. Vorsicht: Die Basisstationen dieser schnurlosen DECT-“Homehandys“ senden immer, nicht nur beim Telefonieren; andere senden nur, wenn wirklich telefoniert wird.

Der deutsche Wissenschaftler Dr. Lebrecht von Klitzing vor der Uni Lübeck hat herausgefunden, daß gepulste Strahlung schon bei niedrigen Feldstärken, wie sie im Alltag vorkommen, die menschlichen Gehirnströme verändert, und hat das anhand von EEG-Messungen demonstriert. Er fordert, neue Technologien erst dann auf den Markt zu bringen, wenn ihre Unbedenklichkeit feststeht. Diese Unbedenklichkeit kann aber noch keiner, weder Betreiber noch Politiker, vorlegen.

Prof. Ross Adey von der kalifornischen Loma-Linda-University: „Niederfrequent gepulste Hochfrequenzstrahlung greift tief in biologische Prozesse ein. Sie schädigt das Immunsystem.“ Dr. Granger Morgan vor der Carnegie-Mellon-University in Pittsburgh: „ Wir haben genug geforscht, um festzustellen, daß es hier ein Problem gibt, aber zu wenig, um es lösen zu können. Wenn wir nicht bald vernünftige Antworten finden, werden wir eine teure und chaotische Zeit erleben.“

Der Düsseldorfer Landtag dazu: „Die flächendeckende Mobilfunk-Einführung ohne eine umfassende Abschätzuntg der Risiken für den Menschen ist unverantwortlich.“ Das Bundesgesundheitsministerium verbietet 1995 Mobiltelefone in Krankenhäusern und Arztpraxen; Herzschrittmacherträger dürfen die Geräte nicht am Körper tragen, nicht einmal im Standby-Betrieb, denn auch wenn nicht telefoniert wird - also nur in Bereitsschaftsschaltung - senden die kleinen Mobiltelefone in größeren zeitlichen Abständen Signale zur nächsten Feststation. In vielen Hotels und Tankstellen ist mobiltelefonieren seit 1995 nicht mehr zugelassen. Fluggesellschaften verbieten die Benutzung in Flugzeugen. Die Versicherungen erwarten besorgt unübersehbare Schadenersatzforderungen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsmedizin schätzt, daß 500.000 Menschen in Deutschland gefährdet sind, weil sie Strahlungsdichten oberhalb der Grenzwerte ausgesetzt werden.

Prof. Günter Käs von der Bundeswehruniversität in München und Dr. Andras Varga von der Universität Heidelberg mahnen zu „größter Vorsicht“ und kritisieren: „ Die deutschen Grenzwerte sind zu hoch!“ Der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel ( AZ 3 TH 525/94) hat 1994 entschieden: Es ist 30 bis 70 Meter Abstand von Mobilfunksendeanlagen zu Wohnhäusern einzuhalten. „Bei der Risikobewertung ist zwischen thermischen und nichtthermischen Wirkungen auf Lebewesen zu differenzieren.“ Es handele sich um „eine unter der Hand entwickelte Technik mit nachgezogener Forschungsaktivität“.

Die Fachzeitschrift Öko-Test legte in Heft 9 von September 1994 erste Meßergebnisse in Zusammenarbeit mit der Baubiologie Maes und Hewlett Packard vor, wonach mobile D-Netz-Telefone, die sog. Handies mit im Hörer integrierter Antenne, noch in 20 bis 90 Metern Entfernung Spitzenfeldstärken schaffen, die nach Dr. von Klitzing EEG-Veränderungen bewirken. Direkt neben der Antenne, wenige Zentimeter vom telefonierenden Kopf entfernt, gabe es das Zehntausendfache dessen. Das Bundesamt für Strahlenschutz: „ Hier werden mit Sicherheit sogar DIN/VDE-Grenzwerte überschritten.“

CDU-Generalsekretär Peter Hintze will laut „Focus die D-Netz-Sendeanlage vom Dach des Konrad-Adenauer-Hauses wieder runter haben, denn: „Meine Gesundheit wird geschädigt.“Ex-Bundespostminister Wolfgang Boetsch hatte einen guten Riecher, als er 1994 sagte: „Die aufgeregte Diskussion über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen gewesen sein.“

Derweil geht der Ausbau der Mobilfunknetze weiter. Tausende neuer Sender sind in den letzten wenigen Jahren auf Türmen, Dächern, Silos und Masten installiert worden. Tausende werden noch hinzukommen. Flächendeckende Versorgung nennen es die Betreiber, flächendeckende Bestrahlung die Kritiker. Es gibt schon über zwei Millione Mobilfunktelefonierer. Einige Millionen Schnurlose mit gepulster Technik kommen zur Zeit dazu. Keiner kennt die wirkliche biologische Gefahr des gepulsten Elektrosmogs. Keiner weiß, welche Wechselwirkungen mit anderen Risikofaktoren physikalischer oder toxischer Art im Spiel sein könnten. Viele Menschen klagen in der Nähe neuer gepulster Sendestationen und seit der Handy- bzw. Schnurlosen-Benutzung über Beschwerden, die sie vorher nicht kannten. Vielen Menschen geht es nach Abschirmung oder Beseitigung dieser Felder gesundheitlich wieder besser. Experimentierkaninchen Mensch.

Wenn Sie - vorsichthalber - keine gepulste Strahlung wollen, dann telefonieren Sie nicht oder nur möglichst wenig gepulst, weder mobil noch schnurlos, sondern analog. An der im Hörer integrierten Antenne entsteht stets die stärkste Strahlung. Wenn´s ein Autotelefon sein soll, dann montieren Sie die Antenne auf´s Autodach, dies schirmt nach innen ab. Montieren Sie die Antenne nicht auf Kotflügel oder in Scheiben. Glas läßt die Strahlung voll durch. Telefonieren Sie im Auto nie mit im Handy integrierter Antenne, jetzt schirmt das Auto nach außen ab und das Telefon sendet höchste Leistung.

Seien Sie höflich, und halten Sie beim Mobiltelefonieren Abstand zu Ihren Mitmenschen. Halten Sie selbst Abstand zu Sendeanlagen. Schlafen Sie in Räumen, die einer Sendestation abgewandt sind. Bauen Sie in der Nähe von Sendeanlagen massiv (Stein). Oft helfen Abschirmungen mit speziellen Stoffen, Folien oder Vliesen, besonders vor den Fenstern. Für die Bewertung eines Feldes und des biologischen Risikos ist die Kenntnis der Charakteristik, Stärke, Frequenz und Modulation wichtig. Sachverständige Messungen vor Ort sind die Voraussetzung. Informieren Sie sich und informieren Sie andere.

Literatur:
Wolfgang Maes: „Stress durch Strom und Strahlung“
Verlag Institut für Baubiologie und Oekologie Neubeuern IBN 4. Auflage 2000

Wolfgang Maes: „Elektrosmog- Wohngifte-Pilze“
(mit Dr. L.v. Klitzing, Dr. A. und H.J. Petersohn, Prof. A. Schneider; Prof. V. Zahl)
Haug-Verlag Heidelberg, 1. Auflage 1998

 

 

 

 

 

 

Digitale gepulste schnurlose Telefone stören den Hausfrieden

DECT, GAP, CT 1, CT 1+, CT 2. Ich knacke hier keine Codes. Vielmehr handelt es sich hier um Kennzeichnungen von Betriebssystemen, die jeder Käufer, Kunde oder Interessent unbedingt kennen müßte.

Was verbirgt sich hinter diesen Kürzeln und warum sind sie so wichtig?
Es gibt zwei wesentliche Unterschiede in der Betriebsart von Schnurlostelefonen:
1. Die alte oder ursprüngliche Betriebsart von schnurlosen Telefonen, die übrigens wie die DECT/GAP-Geräte auch, eine Reichweite von bis zu 300 Metern haben, ist die Analoge. D.h. von der Antenne der Basisstation oder vom Handgerät wird bei aktivierter Telefon-verbindung eine analoge - sprich stehende Welle erzeugt. Diese Welle ist der Wellenstruktur in der Natur ähnlich. Wird nicht telefoniert ist die Basisstation still, d.h. es geht keine Strahlenaktivität von diesem System aus.
Beim Telefonieren wird eine schwache analoge, nicht gepulste Strahlung ausgesendet. Für kurze Gespräche kein großes Problem. Die Betriebsarten heißen hier CT 1 oder CT 1+. Gesendet wird im hochfrequenten Bereich zwischen 885 - 930 MHz(Megahertz).
2. Bei den digitalen ist zwar der CT 2 - Standard gepulst, jedoch wird hier nicht dauergesendet.
3. Aus meiner Sicht kritisch zu beurteilen sind die DECT- oder GAP-Standard-Geräte. Hier wird gepulste Strahlung rund um die Uhr, tagein-tagaus von der Basisstation gesendet.
In der Natur gibt es keine gepulste Strahlung mit periodischer Unterbrechung im 100 Hertz-Takt.

Dr. von Klitzing, Medizin-Physiker der Universität Lübeck, stellte Hirnstromveränderungen schon bei einer Strahlungsdichte von 2 Nanowatt pro Quadratzentimeter (nW/cm) fest, wenn ein DECT oder GAP-Gerät gepulste Strahlung aussendete.

Wolfgang Maes, Umweltsachverständiger und Baubiologe sowie Helmut Merkel, Dipl. Ing. für Elektrotechnik, beide Kollegen von mir, haben für ÖKO-Test schnurlose Telefone getestet und in 30 cm Abstand von der Basisstation Feldstärken von bis zu 44.000 nW pro Quadratzentimeter gemessen. Selbst in bis zu 5 Metern Abstand wurde noch die kritische 100 Nanowattgrenze pro Quadratzentimeter überschritten.

Dazu kommt noch, daß DECT-Telefone sich schlecht oder gar nicht mit elektronischen Geräten vertragen. Häßliche Streifen im Fernsehbild, knatternde Geräusche im Hörgerät und andere Telefone können brummen. Auf diese Unverträglichkeiten machen die Hersteller in ihrem Bedienungsanleitungen sogar aufmerksam.

Das ist noch nicht alles! Nicht nur sie selbst werden ununterbrochen mit unnatürlicher gepulster Strahlung traktiert, nein, schlimmer noch ist, alle ihre Nachbarn bis in 100 Meter Entfernung kommen kostenlos in den Genuß gepulster Strahlung. Ob die daran interessiert sind, wage ich zu bezweifeln. Es sei denn, sie bestrahlen sich gegenseitig.

EEG-Effekte gibt es nur bei gepulster Strahlung.
Immer mehr Wissenschaftler beschäftigen sich mit der biologischen Wirkung von „Handystrahlen“. So auch der englische Biologe Roger Coghill, der bestimmte weiße Blutkörperchen- die Lymphozyten- neben das elektrische Feld eines Funktelefons stellte.

Das Ergebnis: Nur ein Drittel der Zellen, die neben dem Mobiltelefon auf Standby standen, sind nach 3 Stunden noch lebensfähig. Das menschliche Immunsystem wird nach diesen Erkenntnissen offensichtlich von einem elektromagnetischen Feld kontrolliert, das den Körper umhüllt. MOBILTELEFONE - so der Forscher - würden aber Mikrowellenstrahlung produzieren, die diese Felder unterbrechen und damit das Immunsystem schwächen.

Roger Coghill, der seine Studie jetzt auf einem Medizinkongress in England vorstellte: „Ich glaube, daß dies ein Durchbruch ist. Wir haben immer vermutet, daß der Körper Elektrofelder abgibt, aber wir wußten nicht warum. Meine Studie zeigt, daß diese Felder mit unserer Gesundheit zu tun haben und der Fähigkeit, uns vor Krankheiten zu schützen. Normale weiße Blutkörperchen, die in derselben Zeit keiner Strahlung ausgesetzt waren, waren zu 51 % lebensfähig, die bestrahlten nur zu 13 %. Digitale Handys strahlen eine Frequenz aus, die der unseres Körpers sehr ähnlich ist. Wenn man also den Hörer an den Kopf hält, überlagert man diese natürlichen Signale", so der Wissenschaftler.

Quelle: „Berliner Morgenpost“