Einführung
 

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Grundsätzliches

Schon die natürliche Umwelt wirkt sich stark auf Wohlbefinden und Gesundheit des Menschen aus. Der Tagesrythmus der menschlichen Aktivität ist u.a. abhängig von dem Rythmus des luftelektrischen Feldes. Unter extremen klimatischen Verhältnissen (atmosphärische Störungen, Kälte, Hitze) leiden Mensch und Tier oft sehr.

In Industrieländern sind etwa 70 % der Menschen (besonders ältere) wetterfühlig, ein Zeichen dafür, daß der vorbelastete Organismus sogar gegenüber relativ geringen natürlichen Reizänderungen empfindlicher wird. Unter Streßbedingungen sind die biophysikalischen Wirkungen gewöhnlich besonders stark. Aber auch viele kosmische Einflüsse sind wirksam. Es ist statistisch nachgewiesen, daß Krankheiten, vor allem Epidemien und Infektionskrankheiten wie Cholera, Tuberkulose, Hirnhautentzündung, Typhus, Tierseuchen in Entstehung und Verlauf u.a. von der Sonnenaktivität und Planetenkonstellation abhängig sind. Auch zwischen den 27-tägigen erdmagnetischen Perioden und der Häufung von Todesfällen ist ein Korrelation festgestellt worden.

Die biolelektrisch gesteuerten Regulierungssysteme des Menschen stehen in enger Beziehung zur strahlenden Umwelt („alles strahlt“). Das ergaben auch Gehirmstrommessungen bei schönem und schlechtem Wetter: im ersten Fall zeigte das EEG-Bild einen ruhigen, harmonischen Rhythmus, im zweiten Fall einen gestörten disharmonischen Verlauf.

Offenbar wirkt auch hier das in der Medizin bekannte Arndt-Schulz´sche Grundgesetz, wonach kleine Reize fördern, Große hemmen und Größte lähmen. Aber die bioenergetischen Zusammenhänge sind noch viel zu wenig bekannt, so daß es leichtsinnig wäre, nach solche groben Regeln am Menschen Experimente durchzuführen, wie dies heute oft geschieht. Schließlich sind elektrobiologischen Einflüsse am Lebewesen nicht nur intensitätsabhängig, sonder auch frequenzabhängig. Deshalb müsste man bei entsprechenden Grenzwerten stark differenzieren. Diese Differenzierung wird in der 26. BImSchV (Elektrosmogverordnung) nicht vorgenommen. Einziges Kriterium ist die Strahlenintensität.

Die Wirkung von elektromagnetischen Feldern extrem geringer Intensität kann infolge Interferenz z.B. auf Nervenzellen sogar wesentlich größer sein als von starken Feldern, auf die der Organismus nicht anspricht.
Die thermische Gefahr der Hochfrequenzstrahlung ist gut erforscht und in der Fachliteratur beschrieben. Arbeiter an Radaranlagen erlitten starke Verbrennungen und es gab Todesfälle. Offizielle Grenzwerte sind jedoch ausschließlich an dem Konzept der Wärmeentwicklung orientiert.
Die nichtthermische Gefahr ist noch wenig erforscht, Wissenschaftler aller Länder tragen seit Jahren besorgniserregende Ergebnisse zusammen, von denen nur einige Auszüge geschildert werden können.
Entscheidend ist neben der Feldstärke (Strahlenintensität) und der Frequenz die Modulation.
Modulation bedeutet: Aufbringen einer Information auf eine hochfrequente Welle. Die Welle ist nur der Träger, nicht die Information selbst. Die Modulation, mit der die hochfrequente Welle übertragen wird ist dabei niederfrequenter Art.

Hochfrequente Sender sind auf unterschiedlichste Weise moduliert. Es wird grob in drei Modulationsarten eingeteilt:

  • Frequenzmodulation (FM) z.B. UKW- Rundfunk oder Funkhandgeräte

  • Amplitudenmodulation (AM) z.B. Kurz-, Mittel und Langwellensender

  • Pulsmodulation (PM) z.B. Mobilfunknetze, schnurloses Telefonsysteme, Richtfunk und Radaranlagen

Nach allem, was man bis heute weiß, ist die Modulation der Frequenz biologisch betrachtet relativ harmlos, die Modulation der Amplitude schon eher kritisch und der niederfrequente Puls die riskanteste aller Modulationsarten.
Das würde bedeuten, daß der biologische Effekt bei einer schwachen, aber gepulsten Strahlung, größer ist als bei einer starken, aber frequenzmodulierten Strahlung. Ein schwacher D- oder E-Netz-Sender wirkt demnach mehr, als ein starker UKW-Sender. Die meisten Wissenschaftler sind sich einig, daß das biologische Hauptproblem der Hochfrequenz die in ihr enthaltene Niederfrequenz ist. Feldstärke und Frequenz allein - ohne Modulation - sind, zumindest bei geringen alltagstypischen Intensitäten, wahrscheinlich wenig kritisch.
Bei den an den Messpunkten gemessenen hochfrequenten Sendern waren neben der Trägerwelle, die keine Information enthält, folgende niederfrequenten Schwingungen anwesend.

  • 100 Hz - Frequenz des schnurlosen DECT-Telefon

  • 217 Hz - Frequenz der Arbeitskanäle der vier Mobilfunksysteme

  • 1736 Hz - Frequenz der Organisationskanäle der vier MobilfunksystemeDazu kommen die ohnehin vorhandenen niederfrequenten Frequenzen der 50 Hz - Stromversorgung mit ihren Oberwellen.

 

Einige Informationen zu Untersuchungen, die in Bezug auf gepulste hochfrequente Strahlung durchgeführt und veröffentlicht wurden:

Der Medizinphysiker der Uni Lübeck, Dr. Lebrecht von Klitzing, hat herausgefunden, daß gepulste Strahlen, die sie z.B. bei den D- und E- Mobilfunknetzen vorliegen, Veränderungen der Gehirnströme verursachen. Hirnstrommessungen mit dem EEG zeigten im Einfluss dieser Signale ungewöhnliche Spitzen, die es in dieser Form bisher nicht gab. die Intensität der D-Netz-Signale, die im Universitätslabor zu EEG-Effekten führten, gleicht den alltäglichen D-Netz Intensitäten. die EEG- Effekte wurden im Labor mit Feldstärken ausgelöst, die im Alltag in der Umgebung von 50 bis 100 Metern von D-Netz-Sendern, den Fest - oder Basisstationen, zu erwarten sind. Die Feldstärken an der Antenne eines Handys, in direkter Kopfnähe gemessen, sind noch erheblich höher.

In Australien wurde über rapide zunehmende Hirmtumorerkrankungen berichtet. Die Hirntumorstatistik war lange Zeit recht stabil, sie stieg erst in den letzten Jahren mit der sprunghaften Zunahme von Handybenutzung. Allein im Bundesstaat Western Australia soll die Gehirntumorrate bei Männern um 50 % und bei Frauen um 62,5 % gestiegen sein.

Prof. W. Ross Adey vom Hirnforschungszentrum der Univerity of California in Los Angeloes fand bereits 1975 im Tierversuch, daß gepulste HF nicht nur das EEG verändert, sondern auch in das zentrale Nervensystem eingreift. Er stellte in Bezug auf den thermischen Effekt fest, daß eine Temperaturerhöhung als Folge hochfrequenter Strahlen von nur 0,1 ° C Reaktionen zur Folge hat, die eine ganze Palette physiologischer und neuraler Reaktionen und Verhaltensauffälligkeiten nach sich ziehen. (Mit einer Handyantenne in direkter Kopfnähe muß im Hirn jedoch mit deutlich stärkeren Temperaturveränderungen als nur 0,1° C gerechnet werden).

Der australische WHO-Wissenschafter Dr. Michael Repacholi hatte 1997 erstmals nachgewiesen, daß die Strahlung von Mobiltelefonen die Tumorrate bei Mäusen mehr als verdoppelt. Unter peinlich genau eingehaltenen Versuchsbedingungen wurden 100 Mäuse bestrahlt, diese entwickelten im Vergleich zu der unbestrahlten Kontrollgruppe von ebenfalls 100 Mäusen 2,4 mal so häufig Krebs. Die Lymphknotenkrebsrate hat sich mehr als verdoppelt, nachdem die Tiere neun Monate lang zweimal täglich eine halbe Stunde mit alltagstypischen Mobilfunkintensitäten bestrahlt wurden.